Erika Richter, Ralf Schenk

apropos: Film 2002

ISBN: 978-3-929470-23-9
Erscheinungsdatum: 10. September 2002

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Das dritte DEFA-Jahrbuch versammelt Beiträge zur deutschen Filmgeschichte und -gegenwart, Regisseurporträts, ausgewählte Drehbücher, eine jährliche Film-Chronik und ausführliche Informationen über die Arbeit der DEFA-Stiftung.

Frank Stern / Günter Jordan: DEFA und Holocaust. Juden im Film der DDR. Lothar Bisky / Erika Richter / Klaus Wischnewski: Der Regisseur Lothar Warneke. Michael Grisko / Burghard Ciesla: Science-fiction bei der DEFA. Detlef Kannapin / Thomas Heimann / Günter Agde / Klaus-Dieter Felsmann: Texte zur Filmgeschichte. Claus Löser über Romuald Karmakar. Erika Richter im Gespräch mit Fred Kelemen. Hans-Jörg Rother über ungarische Filmtendenzen seit 1990. Ralf Schenk über Rolf Richter. Heiner Carow / Rolf Richter: PAULE PANKE – Szenarium eines ungedrehten Films. Wolfgang Klaue: Zur Arbeit der DEFA-Stiftung. Jürgen Haase / Brigitte Miesen / Hiltrud Schulz: Zur Arbeit mit dem DEFA-Film.

{{Mit Beiträgen von: }} Günter Agde, Lothar Bisky, Heiner Carow, Burghard Ciesla, Klaus-Dieter Felsmann, Michael Grisko, Jürgen Haase, Thomas Heimann, Günter Jordan, Detlef Kannapin, Fred Kelemen, Wolfgang Klaue, Claus Löser, Brigitte Miesen, Erika Richter, Rolf Richter, Hans-Jörg Rother, Ralf Schenk, Hiltrud Schulz, Frank Stern, Lothar Warneke, Klaus Wischnewski.

Dr. Erika Richter war lange Jahre Redakteurin der Zeitschrift »filmwissenschaftliche mitteilungen«. Ihre Dissertation schrieb sie über DEFA-Gegenwartsfilme der frühen 70er Jahre. Von 1992 bis 1999 verantwortete sie die Herausgabe der Zeitschrift »Film und Fernsehen«. Sie redigiert mit Ralf Schenk die Jahrbücher der DEFA-Stiftung bereits seit 2000.

Ralf Schenk schrieb seine erste Filmkritik mit siebzehn, studierte Journalistik und arbeitete bei den Zeitschriften »Film und Fernsehen« und »Die Weltbühne« sowie beim Filmmuseum Potsdam. Die Geschichte der DEFA wurde zu seinem Spezialgebiet. An der Filmkunst der DDR interessieren ihn die Reibungen von Politik und Kunst, Thema und Form, Welthaltigkeit und Provinz. Als Autor und Herausgeber verantwortete er rund zwanzig Bücher, so über den DEFA-Spielfilm (1994), den DEFA-Dokumentarfilm (1996), den DEFA-Trickfilm (2002), über Schauspieler, Regisseure und Kritiker, zuletzt »Publikumspiraten« über den DEFA-Genrefilm. Er restaurierte verbotene Filme, war ab 2004 Mitglied der Berlinale-Auswahljury und leitete von 2012 bis 2020 die DEFA-Stiftung in Berlin. 2011 Ehrendoktor der Filmuniversität Babelsberg {KONRAD WOLF}. 2020 Bundesverdienstkreuz am Bande. Ralf Schenk starb im August 2022.