Erika Richter, Ralf Schenk

apropos: Film 2003

ISBN: 978-3-929470-28-4
Erscheinungsdatum: 1. November 2003

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Das DEFA-Jahrbuch versammelt Beiträge zur deutschen Filmgeschichte und -gegenwart, Regisseurporträts, ausgewählte Drehbücher und ausführliche Informationen über die Arbeit der DEFA-Stiftung.

Materialien zum Verhältnis von Film und Literatur: Werner Hecht: Staudte verfilmt Brecht. Ralf Schenk: Die deutsch-deutsche Co-Produktion Buddenbrooks. Günter Jordan über Stephan Hermlin. Rudolf Jürschik über Franz Fühmann. Detlef Kannapin und Hannah Lotte Lund über Brigitte Reimann. Günter Agde über Günter Kunert. Der Regisseur Ulrich Weiß mit Texten von Wolfgang Trampe, Peter Rabenalt, Thomas Knauf, Eduard Schreiber, Erika Richter u.a. Claus Löser über Thomas Heise. Hans-Jörg Rother über Thomas Schadt. Piotr Niemiec über das polnische Kino der Jahre 1990-2003. Christine Bartlitz über Religion und Katholizismus in DDR-Spielfilmen. Rainer Simon, Wolfgang Landgraf: Kreuzzug der Kinder – ein Drehbuch Wolfgang Klaue. Helmut Morsbach: Zur Arbeit der DEFA-Stiftung. Frank Beyer: 90 Jahre Babelsberg. Wolfgang Kohlhaase: Günter Reisch. Barton Byg: DEFA und osteuropäisches Kino.

{{Mit Beiträgen von: }} Günter Agde, Christine Bartlitz, Frank Beyer, Barton Byg, Werner Hecht, Günter Jordan, Rudolf Jürschik, Detlef Kannapin, Wolfgang Klaue, Thomas Knauf, Wolfgang Kohlhaase, Günter Kunert, Wolfgang Landgraf, Claus Löser, Hannah Lotte Lund, Helmut Morsbach, Piotr Niemiec, Peter Rabenalt, Radonitzer, Erika Richter, Hans-Jörg Rother, Ralf Schenk, Rainer Simon, Wolfgang Trampe, Ulrich Weiß.

Dr. Erika Richter war lange Jahre Redakteurin der Zeitschrift »filmwissenschaftliche mitteilungen«. Ihre Dissertation schrieb sie über DEFA-Gegenwartsfilme der frühen 70er Jahre. Von 1992 bis 1999 verantwortete sie die Herausgabe der Zeitschrift »Film und Fernsehen«. Sie redigiert mit Ralf Schenk die Jahrbücher der DEFA-Stiftung bereits seit 2000.

Ralf Schenk schrieb seine erste Filmkritik mit siebzehn, studierte Journalistik und arbeitete bei den Zeitschriften »Film und Fernsehen« und »Die Weltbühne« sowie beim Filmmuseum Potsdam. Die Geschichte der DEFA wurde zu seinem Spezialgebiet. An der Filmkunst der DDR interessieren ihn die Reibungen von Politik und Kunst, Thema und Form, Welthaltigkeit und Provinz. Als Autor und Herausgeber verantwortete er rund zwanzig Bücher, so über den DEFA-Spielfilm (1994), den DEFA-Dokumentarfilm (1996), den DEFA-Trickfilm (2002), über Schauspieler, Regisseure und Kritiker, zuletzt »Publikumspiraten« über den DEFA-Genrefilm. Er restaurierte verbotene Filme, war ab 2004 Mitglied der Berlinale-Auswahljury und leitete von 2012 bis 2020 die DEFA-Stiftung in Berlin. 2011 Ehrendoktor der Filmuniversität Babelsberg {KONRAD WOLF}. 2020 Bundesverdienstkreuz am Bande. Ralf Schenk starb im August 2022.